Der „Green Deal“ versprach ein wichtiger Schritt auf Europas Weg, ihren Beitrag zum Klimawandel zu verringern zu sein. An den Orten, wo Kraftwerke gebaut werden, werden die Interessen von Menschen und Umwelt aber oft ignoriert.
In The Cost of Growth reisen die Aktivistinnen Anuna De Wever und Lena Hartog durch Europa nach Serbien, Italien und zu den Sámi, um die aktuelle Lage der Klimabewegung in Europa zu untersuchen. Der Film beleuchtet wie Klimapolitik mit Kämpfen gegen die Waffenindustrie, Kolonialismus und globaler Ungerechtichkeit zusammenhängt.
Im Anschluss an den Film gibt es eine Online-Fragerunde mit der Produzentin Lena Hartog statt.
Obwohl sie denselben Vornamen besitzen, sind sich die Nachbarn Derek Gow und Derek Barnbury nur in wenigen Dingen einig. Während Gow sein Grundstück in einen Zufluchtsort für wilde Tiere transformiert, versucht Barnbury einen Intensiv-Milchbetrieb am laufen zu halten. Das ist aber gar nicht so einfach, wenn plötzlich Wildschweine und Biber auf dem Nachbarsgrundstück wohnen.
„Derek vs Derek“ untersucht, wie Landnutzung einen Raum für Tiere schaffen kann, die durch Agrarwirtschaft fast aus Großbritannien und anderen Teilen Europas verschwunden sind. Der Film lebt von einer Gemeinsamkeit, der beiden ungleichen Nachbarn: einem unerschütterlichen Sinn für Humor.
Nach dem Film findet ein online Q&A mit Regisseur James Dawson statt.
In Venezuela hängt das Gesundheitssystem am seidenen Faden. Für Schwangere Frauen, die ihre Wehen bekommen bedeutet das oft, dass sie selbst medizinisches Bedarfsmaterial mitbringen müssen, um in Krankenhäusern angenommen zu werden. „The Cord“ folgt Carolina Leal, deren Organisation werdenden Müttern bei der Besorgung von Medikamenten und medizinische Produkte sowie der medizinischen Versorgung hilft.
Leal’s unermüdlicher Kampf für die Rechte von schwangeren Frauen und Müttern setzt ein Beispiel für gemeinnützige Arbeit. Sie zeigt den Wert von Sorge für andere, wenn Institutionen versagen.
Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vor den Konsequenzen des schwindenden Meereises für Eisbären. An der Polarmeerküste in Kanada wirkt sich das aber auch auf Gemeinden aus, die häufiger mit den gefährlichen Tieren zu tun haben, die auf der Suche nach Nahrung immer näher an Siedlungen kommen.
Der Film folgt einem diese sogenannten „Nuisance Bears“, einem „Avinnaarjuk“ der in den arktischen Sommermonaten wiederholt menschliche Siedlungen betritt. Je häufiger diese Besuche werden, desto mehr steigt das Risiko für Konflikt zwischen Mensch und Tier. Erzählt von Inuk Mike Tunaalaq Gibbons werden die Perspektiven von denjenigen geteilt, die seit Generationen nah bei Eisbären leben. Während sich die Welt um sie herum verändert müssen sich Bär und Mensch gleichermaßen an die neue Realität anpassen.
Nach dem Film findet eine Diskussion mit Verena Mohaupt vom Alfred-Wegener-Institut statt.
Eine liebevolle Ode an Yurlu (Heimatland) und ein intimes Portrait des letzten Jahres im Leben des Ältesten einer aboriginal-Gemeinde, der versucht, seine Kultur zu bewahren und seine von dem größten kontaminierten Ort der Südlichen Hemisphäre durchzogene Heimat zu teilen.
Banjima Ältester Maitland Parker nennt sein Yurlu auch „Poison-Country“ eine toxische Wahrheit, die ihren weg selbst in seinen eigenen Körper gefunden hat. Vor der atemberaubenden Kulisse der Pilbara Region in Westaustralien zeigt „Yurlu | Country“ die verherenden Auswirkungen der Wittenoom Asbestminen, wo Millionen von Tonnen Giftabfall Menschen und Natur vergiftet haben. Der Film beleuchtet die kaum diskutierten Folgen der Baupraktiken des letzten Jahrhunderts für die Orte, wo die Rohstoffe abgebaut wurden. Aber Maitland Parker ist auch ein inspirierendes Beispiel für die Resilienz von Gemeinschaften, die bis heute für Gerechtigkeit kämpfen.
Diese Filmvorführung besteht aus drei Kurzfilmen über sehr unterschiedliche Naturräume. Sie führt uns an die Nordküste Norwegens, in ein Delta in der vom Krieg heimgesuchten Ukraine und in die chilenische Atacama-Wüste. Eine inspirierende Gruppe von Menschen zeigt uns, wie wir die Natur weltweit schützen können und welche unterschiedlichen Maßnahmen ergriffen werden, um den vielfältigen Bedrohungen für die Ökosysteme rund um den Globus entgegenzuwirken. Die Filmvorführung findet in der Galerie des Kommunalen Kino statt.
Kunst beeinflusst Konversationen über globale Ereignisse seit Jahrtausenden. Aber kann sie auch beeinflussen, wie die Klimakrise von der Gesellschaft wahrgenommen wird? Klima, Krise, Kunst fragt, welche Verantwortung Künstler:innen tragen, die sich in ihrem Schaffen mit dem Klimawandel auseinandersetzen. Der Film folgt Journalistin Leonie Sontheimer, die untersucht, wie verschiedene Kunstschaffende ihre Rolle in der Kommunikation der Klimakrise interpretieren.
Balconada ist ein musikalischer Animationsfilm über eine Gruppe von Nachbar:innen deren Balkons alle an den selben Innenhof angrenzen.
Diese Vorstellung findet in der Gallerie des Kommunalen Kinos statt
Zum Abschluss unseres Festivals präsentieren wir eine bunte Auswahl von Kurzfilmen die von unserer Expert:innenjury ausgewählt wurden. Im Anschluss werden bei der Preisverleihung die Gewinner:innen des diesjährigen Festivals gekürt. Nach der Preisverleihung gibt es eine kleine Afterparty mit Live-Musik und Getränken von Andreas Dilger.
Als die Regisseurin Louise Unmack Kjeldsen unter Schlaflosigkeit, Gehirnnebel und Depressionen leidet. Was sie zunächst für eine persönliche Krise gehalten hat, stellt sich nach und nach als eine Erfahrung heraus, die Frauen auf der ganzen Welt teilen.
Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung davon betroffen ist, wurde die Menopause aus medizinischer Sicht bis heute nur unzureichend erforscht. Die typischen Beschwerden sind zwar bekannt, doch über die Ursachen wissen wir nur wenig. Nun suchen Forscher:innen weltweit nach Antworten. Indem dieser Film aufzeigt, wie mangelnde Anerkennung dazu führt, dass betroffene Frauen* leiden und aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, wirft er Fragen zur sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit auf.
Es ist soweit. Seit gestern könnt Ihr als Filmemacher:innen Euren Film für das Greenmotions Filmfestival 2026 einreichen.
Jeder, der das möchte, kann bei uns ihren/seinen Film einreichen. Das Festival nimmt Filme die in jeglicher Methode und Genre an unter anderem Animationsfilme, Dokumentarfilme, Dramen sowie experimentelle, artistische oder hybride Filme. Auch das Budget des Films spielt keine Rolle.
Wir suchen nach Filmen in unseren vier Preiskategorien:
– Kurzfilm – Kurzfilm für Kinder – Langfilm – Sonderthema 2026: „Anerkennung: Die Unsichtbaren sichtbar machen“.
In den ersten drei Kategorien liegt der Fokus auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen.
Mit dem diesjährigen Sonderthema “Anerkennung: Die Unsichtbaren sichtbar machen” richtet das Greenmotions Filmfestival den Blick auf Menschen und Lebensrealitäten, die oft übersehen werden – obwohl sie unsere Gesellschaften und unser gemeinsames Wohlergehen stützen.
Von unbezahlten Care-Arbeiter*innen bis hin zu marginalisierten Gemeinschaften zeigen wir Geschichten von Widerstandskraft, Würde und Zusammenhalt. Wir fragen: Wer wird gesehen, wer bleibt unsichtbar – und warum? Indem wir ungehörten Stimmen Raum geben, möchten wir Empathie, kritisches Denken und Solidarität stärken – und zu einer gerechteren, inklusiveren und nachhaltigeren Welt inspirieren. Mehr zum Sonderthema erfahrt ihr hier.
Die Filmeinreichung läuft über Filmfreeway. Dort habt ihr bis zum 16. April 2026 Zeit Euren Film einzureichen. Die diesjährigen Terms and Conditions findet ihr hier. Wir freuen uns schon auf die tollen Filme, in diesem Jahr!
(Bild aus „L’Arbre de l’Authenticité“, Gewinner des Sonderthemapreises 2025 von Sammy Baloji )
Manage Consent
To provide the best experiences, we use technologies like cookies to store and/or access device information. Consenting to these technologies will allow us to process data such as browsing behavior or unique IDs on this site. Not consenting or withdrawing consent, may adversely affect certain features and functions.
Functional
Immer aktiv
The technical storage or access is strictly necessary for the legitimate purpose of enabling the use of a specific service explicitly requested by the subscriber or user, or for the sole purpose of carrying out the transmission of a communication over an electronic communications network.
Preferences
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistics
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes.The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
The technical storage or access is required to create user profiles to send advertising, or to track the user on a website or across several websites for similar marketing purposes.